September 2020

New Alphabet: Limbo

Modulare Schriftgestaltung, Hochdruck-Experimente | Semesterarbeit | Karina Khalaimova

Erstellt am 1. September 2020 um 18:00 Uhr | Kategorie: Semesterarbeit

Otavio

Schriftgestaltung, Gestaltung einer Specimen-Website sowie einer Infoplakatserie | Masterarbeit | Henry Monse

Basierend auf dem brasilianischen soziokulturellen Phänomen Pixação, das von Schriftsystemen wie den Runen oder amerikanischen Heavy Metal Logos inspiriert ist, wurde mit »Otavio« eine Schrift gestaltet, die die Vielfalt der vorgefundenen Stile in eine digitale Form mit einer Varianz von Glyphen überträgt. Otavio ist geprägt durch das Werkzeug der Pixadore: Der Farbrolle. Sie ist neben Spraydosen und Stiften das gebräuchlichste Werkzeug und sorgt für eine nahezu monolineare Strichstärke. Otavio ist daher ebenfalls monolinear, monospaced und hat mindestens bis zu sechs alternative Glyphen pro Buchstabe, die leicht kombiniert und beliebig angeordnet werden können. Die Schrift ordnet im Schriftschnitt »Random« selbst die Alternativen nach dem Zufallsprinzip. Dieses Verfahren sorgt für ein abwechslungsreiches, vielfältiges Schriftbild, so wie es Pixação auch ist. Neben der Schrift wurde ein digitales Specimen in Form einer Website mit Hintergrundinformationen, Motivation des Gestalters sowie drei Informationsposter gestaltet.

www.otavio.de

Erstellt am 1. September 2020 um 18:00 Uhr | Kategorie: Masterarbeit

New Alphabet: Satchmo

Modulare Schriftgestaltung, Hochdruck-Experimente, Gestaltung einer Specimen-Website | Semesterarbeit | Lara Liske, Uli Holtschlag

Satchmo ist eine modulare Schrift. Inspiriert vom Swing Louis Armstrongs besteht sie aus vier simplen aber dynamischen Formen, die durch Wiederholung und kontrastreiche Weißräume ein rhythmisches, charakterstarkes Schriftbild erzeugen. Die Anordnung der Formen auf quadratischen Modulen ermöglicht eine rasterförmige Konstruktion der Buchstaben. Diese einfache Modularität macht die Satchmo perfekt für den Einsatz im Hochdruck.

www.satchmo-type.com

Erstellt am 1. September 2020 um 18:00 Uhr | Kategorie: Semesterarbeit

Hey Deutschland…

Hey Deutschland, würdest Du mal nach den Rechten sehen? Gestaltung einer Wanderausstellung über die Gefahren der Identitären Bewegung | Semesterarbeit | Henry Monse, Robert Franke

Die Wanderausstellung mit dem Titel »Hey Deutschland, würdest Du mal nach den Rechten sehen?« soll über die Gefahren der Identitären Bewegung informieren. Diese neu-rechte Jugendbewegung verbreitet ihre rechtsextreme und fremdenfeindliche Ideologie seit 2016 zunehmend auch an deutschen Hochschulen. Ziel des Projektes ist es ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz zu setzen, indem – besonders an Hochschulen – über die Bewegung sowie deren Ideologie und Strategien informiert wird. Eine der größten Herausforderungen war es, die Begriffe, die die Identitäre Bewegung nutzt, um ihre rechtsextreme Ideologie zu verschleiern, plakativ abzubilden, ohne ihnen dadurch eine zu große Bühne zu bieten. Die Lösung: Die Begriffe werden zwar abgebildet, aber in einer verfremdeten Art und Weise – wie ein Code. Die Buchstaben sind überlagert, wodurch ein allgemein spannendes, typografisches Gesamtbild geschaffen wird, das dazu beiträgt, dass der Besucher sich näher damit beschäftigt und somit auch die Erklärungen der einzelnen Begriffe durchliest.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:52 Uhr | Kategorie: Semesterarbeit

Meteoriten Impakte

Semesterarbeit | Kooperation der Kurse Typografie & Illustration | Niklas Krüger, Anna-Lena Stupp, Hannah Stollenwerk, Linh Pham

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:46 Uhr | Kategorie: Semesterarbeit

RIOT GRRRL | breakthrough equality

Eine historische Betrachtung der feministischen subkulturellen Bewegung der 90er Jahre | Bachelorarbeit | Paula Dahlem

Die Publikation RIOT GRRRL — breakthrough equality erzählt die Geschichte der feministischen subkulturellen Bewegung der Riot Grrrls, welche sich zu Beginn der 1990er Jahre in der amerikanischen Punk-Szene entwickelte. Sie beinhaltet zusätzlich eine umfangreiche Auswahl der Riot Grrrl Zines, den Manifesten, eine Übersicht der Bands, deren Songtexte sowie eine Visualisierung ausgewählter Elemente aus CD- und Plattencovern. Des Weiteren wurde eine Onlineausgabe der Publikation erstellt, welche die antikommerzielle Haltung der Riot Grrrls aufgreift. Diese dient dazu, die gesammelten Inhalte allen Interessierten kostenlos zugänglich zu machen. Neben der Publikation sowie deren Onlineausgabe wurde die Webseite GRRRL ZINE ARCHIVE erstellt. Das GRRRL ZINE ARCHIVE ist eine Open-Source-Enzyklopädie, welche sich der Kollektivierung von Grrrl Zines aus der Zeit der Riot Grrrls widmet.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:21 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

Women in the Graphic Design Industry

Bachelorarbeit | Annija Česka

Die Arbeit behandelt das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Grafikdesign-Branche. Im Dialog mit Grafikerinnen aus verschiedenen Ländern der Welt erfolgt eine Diskussion über Ursachen und Lösungen. Als Lösungsansatz für die Problematik des Mangels an weiblichen Vorbildern werden Frauen vorgestellt, die den Werdegang der Interviewpartnerinnen positiv beeinflusst haben. Zusätzlich wurde eine Website gestaltet, die Veranstaltungen von bereits existierenden frauenfördernden Plattformen in der Branche sammelt. So soll der Zugang zu den Veranstaltungen der Plattformen vereinfacht werden, mit dem großen Ziel: Mehr Frauen in starke Positionen zu bringen.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:14 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

hello again, black letter

Eine Betrachtung der Gebrochenen Schriften in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft | Bachelorarbeit | Andreas Blindert

»hello again, black letter« widmet sich der Schriftgattung der Gebrochenen Schriften, ihrer geschichtlichen Bedeutung, den Vorurteilen ihr gegenüber, aber auch ihrem allmählichen Comeback in der Gestaltungswelt des 21. Jahrhunderts. Obwohl durch steigende Verwendung bestehende Stigmata abgebaut werden, bringt ihre Verwendung oft noch bestimmte Assoziationen mit sich.
Durch einen geschichtlichen Kontext, Interviews mit Gestalterinnen aus aller Welt, der Vorstellung zeitgenössischer Gebrochener Schriften, und dem Design einer eigenen zeitgenössischen Gebrochenen Schrift möchte »hello again, black letter« das Comeback der Gebrochenen Schriften feiern, und diese Schriftgruppe einer neuen Generation von Gestalterinnen näher bringen und ihnen Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Gebrochenen Schriften an die Hand geben.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:01 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

De-Krypt

Bachelorarbeit | Simon Thiefes

Die Umsetzung hieroglyphischer Schriftzeichen ist immer noch in der bildlichen Welt verhaftet. Zwar sind die meisten Hieroglyphen bereits im Unicode kodiert und somit — zumindest theoretisch — auch für digitale Textverarbeitungsprogramme zugänglich, doch finden diese Zeichen in der modernen Ägyptologie kaum Anwendung. Es ist mit aktuell gebräuchlichen Mitteln und Schriftsätzen nicht oder nur umständlich möglich, die korrekte Anordnung der Zeichen im Schriftquadrat als Klartext umzusetzen. Der textuelle Inhalt ist jedoch ohne die Benutzung eines Zeichensatzes für die digitale Datenverarbeitung unzugänglich. Mit Mitteln des Unicodes und OpenType ist es möglich, auch komplexe Zeichenanordnungen darzustellen. »De:Krypt« befreit die ägyptischen Hieroglyphen aus der Bildhaftigkeit, im Sinne ihrer typografischen Umsetzung und überführt sie in lesbaren und durchsuchbaren Klartext.

Erstellt am 1. Juli 2018 um 12:00 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

Kryptografie 100-80-100

Semesterarbeit | Kooperation der Kurse Typografie & Illustration | Julia Sistig, Leon Wahlefeld, Martha Breil

Im Rahmen der Kryptografie werden wissenschaftliche Methoden, Algorithmen und Werkzeuge entwickelt, mit deren Hilfe jede Art von Daten chiffriert und damit für Unbefugte unlesbar gemacht werden. Dies ist zugleich die Basis für einen sicheren Austausch von Informationen, die ausschließlich der Absender und der adressierte Empfänger ver- und entschlüsseln und somit lesen können. Genau auf diese Methoden, Algorithmen und Werkzeuge möchte »Kryptografie 100-80-100« eingehen. Das Ganze allerdings didaktisch aufgeteilt, um das komplexe und große Thema geordnet darzustellen.

Erstellt am 1. Juli 2018 um 12:00 Uhr | Kategorie: Semesterarbeit