Bachelorarbeit

RIOT GRRRL | breakthrough equality

Eine historische Betrachtung der feministischen subkulturellen Bewegung der 90er Jahre | Bachelorarbeit | Paula Dahlem

Die Publikation RIOT GRRRL — breakthrough equality erzählt die Geschichte der feministischen subkulturellen Bewegung der Riot Grrrls, welche sich zu Beginn der 1990er Jahre in der amerikanischen Punk-Szene entwickelte. Sie beinhaltet zusätzlich eine umfangreiche Auswahl der Riot Grrrl Zines, den Manifesten, eine Übersicht der Bands, deren Songtexte sowie eine Visualisierung ausgewählter Elemente aus CD- und Plattencovern. Des Weiteren wurde eine Onlineausgabe der Publikation erstellt, welche die antikommerzielle Haltung der Riot Grrrls aufgreift. Diese dient dazu, die gesammelten Inhalte allen Interessierten kostenlos zugänglich zu machen. Neben der Publikation sowie deren Onlineausgabe wurde die Webseite GRRRL ZINE ARCHIVE erstellt. Das GRRRL ZINE ARCHIVE ist eine Open-Source-Enzyklopädie, welche sich der Kollektivierung von Grrrl Zines aus der Zeit der Riot Grrrls widmet.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:21 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

Women in the Graphic Design Industry

Bachelorarbeit | Annija Česka

Die Arbeit behandelt das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Grafikdesign-Branche. Im Dialog mit Grafikerinnen aus verschiedenen Ländern der Welt erfolgt eine Diskussion über Ursachen und Lösungen. Als Lösungsansatz für die Problematik des Mangels an weiblichen Vorbildern werden Frauen vorgestellt, die den Werdegang der Interviewpartnerinnen positiv beeinflusst haben. Zusätzlich wurde eine Website gestaltet, die Veranstaltungen von bereits existierenden frauenfördernden Plattformen in der Branche sammelt. So soll der Zugang zu den Veranstaltungen der Plattformen vereinfacht werden, mit dem großen Ziel: Mehr Frauen in starke Positionen zu bringen.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:14 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

hello again, black letter

Eine Betrachtung der Gebrochenen Schriften in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft | Bachelorarbeit | Andreas Blindert

»hello again, black letter« widmet sich der Schriftgattung der Gebrochenen Schriften, ihrer geschichtlichen Bedeutung, den Vorurteilen ihr gegenüber, aber auch ihrem allmählichen Comeback in der Gestaltungswelt des 21. Jahrhunderts. Obwohl durch steigende Verwendung bestehende Stigmata abgebaut werden, bringt ihre Verwendung oft noch bestimmte Assoziationen mit sich.
Durch einen geschichtlichen Kontext, Interviews mit Gestalterinnen aus aller Welt, der Vorstellung zeitgenössischer Gebrochener Schriften, und dem Design einer eigenen zeitgenössischen Gebrochenen Schrift möchte »hello again, black letter« das Comeback der Gebrochenen Schriften feiern, und diese Schriftgruppe einer neuen Generation von Gestalterinnen näher bringen und ihnen Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Gebrochenen Schriften an die Hand geben.

Erstellt am 23. Juni 2020 um 18:01 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

Variable Fonts – Reactive Typography

Bachelor Arbeit | Lisa Reckeweg

Wir leben in Zeiten der Digitalisierung und des ständigen Fortschritts. Neue Medien ändern die Art und Weise, wie wir untereinander und als Gestalter mit der Gesellschaft kommunizieren. Mit technischem Fortschritt entwickelt sich auch unser wichtigstes Kommunikationsmittel — das geschriebene Wort — stetig weiter. Das Projekt beschäftigt sich mit neuen Entwicklungen im Bereich der digitalen Typografie: Variable Fonts sind linear interpolierbare Schriften. Das Schriftbild selbst ist nun dynamisch formbar. 

In wie weit sind Variable Fonts für Gestalter relevant? Das Format der Variable Fonts wird im Kontext des Berufs GrafikdesignerIn erforscht. Geschichtliche und technische Hintergründe werden erläutert. Wie sieht die Zukunft der Typografie aus? Durch aktiven Diskurs mit Experten werden relevante Fragen beleuchtet. Gestalterische Experimente dienen der Erforschung der Zukunftsperspektiven des Formates. Der Fokus liegt hier auf der automatisierten Anpassung von Typografie auf ihre Umwelt. Welche Faktoren können Einfluss auf das Schriftbild haben? In vier reaktiven Plakaten werden diese Anpassungen näher ergründet. Das Projekt agiert somit an der Schnittstelle zwischen Grafik- und Schriftgestaltung sowie Programmierung.

Erstellt am 28. November 2019 um 15:20 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

Modern Ways of Historic Printing

Bachelorarbeit | Charlotte Bönner

Der Buchdruck gehört wahrscheinlich zu den wichtigsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte — durch ihn wurde die Verbreitung von Wissen ermöglicht. Doch in Anbetracht des aktuellen Standes der Technik scheint der Buchdruck heute nicht mehr zeitgemäß. Offset- und Digitaldruck haben das historische Buchdruck-Verfahren ersetzt. Aber hat dieses Verfahren heute tatsächlich keine Relevanz mehr? Immer noch gibt es GestalterInnen, die auf diese Technik zurückgreifen. Das Projekt »Modern Ways of Historic Printing« soll ergründen, wo und wie GestalterInnen heute noch mit der Buchdruck-Technik arbeiten und ob eine Kombination mit zeitgenössischen Techniken gestalterische Innovationen hervorbringen kann. Die Ergebnisse wurden in einer Publikation festgehalten. Um das Thema experimentell zu erschließen, wurde ein modulares Lettern-System für den Buchdruck konzipiert und umgesetzt, welches für den Druck einer Plakat-Installation genutzt wurde. Die Arbeit wurde vom »aed« mit dem 1. Preis in der Kategorie Kommunikationsdesign ausgezeichnet. Außerdem wurde sie in der Rubrik »Young Talents« im Grafik Design Magazin »Novum« veröffentlicht.

Erstellt am 28. November 2019 um 15:18 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit

De-Krypt

Bachelorarbeit | Simon Thiefes

Die Umsetzung hieroglyphischer Schriftzeichen ist immer noch in der bildlichen Welt verhaftet. Zwar sind die meisten Hieroglyphen bereits im Unicode kodiert und somit — zumindest theoretisch — auch für digitale Textverarbeitungsprogramme zugänglich, doch finden diese Zeichen in der modernen Ägyptologie kaum Anwendung. Es ist mit aktuell gebräuchlichen Mitteln und Schriftsätzen nicht oder nur umständlich möglich, die korrekte Anordnung der Zeichen im Schriftquadrat als Klartext umzusetzen. Der textuelle Inhalt ist jedoch ohne die Benutzung eines Zeichensatzes für die digitale Datenverarbeitung unzugänglich. Mit Mitteln des Unicodes und OpenType ist es möglich, auch komplexe Zeichenanordnungen darzustellen. »De:Krypt« befreit die ägyptischen Hieroglyphen aus der Bildhaftigkeit, im Sinne ihrer typografischen Umsetzung und überführt sie in lesbaren und durchsuchbaren Klartext.

Erstellt am 1. Juli 2018 um 12:00 Uhr | Kategorie: Bachelorarbeit